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Der Online-Arbeitsmarkt boomt

Jobbörsen im Internet auch bei Arbeitgebern beliebt

Zeit und Kosten sparen

Für Unternehmen in zahlreichen europäischen Ländern ist das Internet die erste Wahl bei der Mitarbeitersuche. Gegenwärtig veröffentlichen rund 70 Prozent der europäischen Unternehmen den Großteil ihrer offenen Stellen über Jobbörsen und die unternehmenseigene Webseite. Mit knapp mehr als 50 Prozent steht die Nutzung von Printmedien erst an dritter Stelle. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die die europäische Jobbörse StepStone unter mehr als 1.800 Personalmanagern in sieben europäischen Ländern durchführte.

Vor allem die niederländischen Personalmanager bevorzugen bei der Mitarbeitersuche die digitale Form: Mehr als 80 Prozent schreiben den Großteil der freien Stellen über elektronische Jobbörsen und die eigene Internetseite aus. Einzig in Norwegen steht die Wahl der Printmedien mit 70 Prozent an erster Stelle bei der Veröffentlichung freier Stellen, dicht gefolgt von der Unternehmenswebseite (69 Prozent) und den Jobbörsen (64 Prozent).

Auch die Kandidaten setzen auf das Internet, wenn sie sich um eine neue Stelle bewerben: 54 Prozent der Unternehmen geben an, den Großteil aller eingehenden Bewerbungen über Online-Jobbörsen zu erhalten. Auch hier spielt das klassische Rekrutierungsmedium Print eine untergeordnete Rolle: Nur 40 Prozent der Firmen erhalten den Hauptanteil der eingehenden Bewerbungen als Reaktion auf eine Printanzeige. In den niederländischen und dänischen Unternehmen ist die Resonanz auf die Stellenausschreibung über eine Jobbörse besonders hoch: Zwei Drittel der Unternehmen erreicht der wesentliche Teil aller Bewerbungen aufgrund der Veröffentlichung der freien Jobs bei einer Jobbörse.

Für den verstärkten Einsatz digitaler Medien bei der Personalrekrutierung sprechen nach Ansicht der Personalmanager gleich mehrere Gründe: Kostenersparnis, Schnelligkeit und Effektivität stehen mit je 57 Prozent an erster Stelle. Dass in der Personalsuche über das Netz die Zukunft liegt, glaubt mehr als ein Drittel der Personaler. Lediglich 7 Prozent sehen keine Vorteile in der Online-Rekrutierung und nur 3 Prozent haben es ausprobiert, konnten aber nicht von den Vorteilen überzeugt werden und nutzen es daher heute nicht mehr.

Im Rahmen einer umfassenden Studie zum Thema "Aktuelle Trends auf dem Bewerbermarkt" wurden insgesamt 1.875 Personalmanager aller Unternehmensgrößen und Branchen in sieben europäischen Ländern befragt. Einzelergebnisse der Umfrage erhalten Sie im Internet:
http://www.stepstone.de/ueberuns/default.cfm?link=recruit_methods

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