Der Lebenslauf
Der Lebenslauf muß jeweils individuell überarbeitet und an die Situation der Firma angepaßt werden. Deswegen nicht einfach einmal schreiben und dann für jede Bewerbung unverändert ausdrucken!
Es ist möglich, vor dem Lebenslauf noch ein Deckblatt einzufügen, sozusagen als Aufschlagsseite für die eigentlichen Unterlagen. Darauf gehören eine Überschrift (z. B. „Bewerbung als...“), ein Foto, Vorname, Nachname und die kompletten Absenderangaben (wie auf dem Anschreiben).
Vorteil: Die Mitarbeiter erkennen sofort, für welche Position man sich bewirbt, ohne erst die Mappe öffnen zu müssen. Das Deckblatt hilft dabei, sich positiv von anderen Bewerbern zu unterscheiden.
Wenn kein Deckblatt eingefügt wird, gehört das Foto rechts oben auf den Lebenslauf. Die Farbe spielt dabei keine Rolle, allerdings ist schwarz-weiß zur Zeit „in“. Das Format sollte etwas größer als ein normales Paßbild sein, etwa 4,5 x 6,5 cm. Außerdem: Foto auf der Rückseite mit Namen versehen (weichen Stift verwenden!) und mit einem Haftstreifen festkleben.
Der tabellarische Aufbau hat sich längst durchgesetzt. In der Regel wird auch der Lebenslauf am Computer erstellt. Grundsätzlich: Die Schriftart des Anschreibens beibehalten, nicht mehr als drei Schriftgrößen verwenden, sonst wird’s unübersichtlich. Außerdem: mit Tabstopps oder Spalten arbeiten und auf eine ausgewogene Verteilung über das gesamte Blatt achten. Je länger der Berufsweg, desto konzentrierter der Inhalt. Und umgekehrt: Jugendliche, die noch nicht viel vorzuweisen haben, können dafür Namen und Berufe der Eltern und Anzahl der Geschwister, sowie besondere Kenntnisse, die nicht aus den Zeugnissen hervorgehen, wie Lieblingsfächer, Praktika, ehrenamtliche Aktivitäten (z. B. Klassensprecher) und Hobbys erwähnen.
Rubriken, die aufgeführt werden sollten:
Zur Person (Name, Geburtstag und Ort, Staatsangehörigkeit, Familienstand);
- Ausbildung (Schule, Berufsausbildung, Studium, Wehr- oder Zivildienst);
- Beruflicher Werdegang (bisherige Arbeitsstellen, Praktika);
- Fortbildung (Kurse, Seminare, Prüfungen, Abschlüsse);
- Sonstige Kenntnisse (Fremdsprachen, Computerprogramme);
- Außerberufliche Interessen und Aktivitäten (Hobbys, Mitgliedschaften, Ehrenämter).
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- Bisher wurde der Lebenslauf chronologisch aufsteigend verfaßt. Mittlerweile ist aber auch die amerikanische Variante (vom aktuellen Arbeitsplatz rückwärts) voll akzeptiert. Wichtig: Keine Lücken vertuschen! Das fällt spätestens im persönlichen Gespräch höchst negativ auf. Den Lebenslauf ebenfalls unten mit blauer Tinte und komplettem Namen unterschreiben.
Zeugnisse & Bescheinigungen: Beweise für den Lebenslauf
Sie bilden das faktische Rückgrat der Bewerbung. Wichtige Stationen und Abschlüsse müssen damit unbedingt belegt werden.
Auf den Lebenslauf folgt das aktuellste Zeugnis - als Kopie, nie im Original! Auch hierfür weißes, gutes Papier verwenden und sehr auf die Kopierqualität achten. Grundsätzlich liegt bei Zeugnissen immer das neuere vor dem älteren. In folgenden Fällen sollten Sie nicht nur das letzte, sondern auch vorherige Zeugnisse beilegen:
- wenn es in der Anzeige ausdrücklich verlangt wird;
- wenn die Noten im vorletzten Zeugnis besser waren als im letzten;
- wenn nur im vorletzten Zeugnis ein berufswichtiges Schulfach mit einer guten Note enthalten ist und dieses Fach im neuen Schuljahr nicht mehr belegt wird.
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Die Bewerbungsmappe läßt sich jetzt noch mit Kopien von Bescheinigungen aufbessern, die Qualifikationen unterstreichen. Zum Beispiel:
- Bescheinigungen über abgeleistete Kurse
- Praktikumbescheinigungen
- Fortbildungen
