Bewerben ist Werben
Die schriftliche Bewerbung
Die schriftliche Bewerbung ist keine Doktorarbeit. Es gilt, den gewünschten Inhalt – Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und Bescheinigungen – akkurat zusammenzustellen.
Umschlag, Mappe und Papier auswählen
Heute sind Klemmschienen, von denen die Seiten in der richtigen Reihenfolge festhalten werden, am weitesten verbreitet. Zum Service vieler Copy-Shops gehört übrigens auch, die Blätter mit einer Spiralbindung zu versehen oder den Stapel wie ein Buch oder ein Magazin an der Seite zu verkleben.
Stichwort Farbwahl: Weniger ist mehr! In der Regel empfiehlt es sich, auf dezente Blau, Grün oder Grautöne zurückzugreifen.
Das Papier sollte im DIN A4 Format sein. Es muß nicht blütenweiß sein, dafür aber auf keinen Fall liniert oder gar kariert. Das Papier sollte griffig und möglichst hochwertig sein.
Der Umschlag für die Bewerbungsmappe muß aus festem Papier bestehen, einen festen Papprücken haben, neu sein (und auch so aussehen) und genau passen (in der Regel ist das Format C4 richtig).
Firmenanschrift unbedingt noch einmal gegen prüfen und die Sendung am besten direkt bei der Post abgeben. Absender links oben nicht vergessen!
Damit hat man schon verloren:
Kaffeeflecken oder Eselsohren, zerknittertes Papier oder zerknautschte Mappen;
- Privataufnahmen oder schlechte Automatenbilder;
- unvollständige Unterlagen;
- Rechtschreibfehler und falsche Grammatik;
- lose Blätter (Ausnahme: Anschreiben);
- falsche Bezeichnung des Unternehmens oder der ausgeschriebenen Position;
- offensichtliche „Serien-Bewerbung“ an mehrere Firmen;
- nicht aktualisiertes Datum auf Anschreiben oder Lebenslauf;
- Unterlagen in einem Umschlag, der an ein anderes Unternehmen adressiert ist;
- Umschlag nicht ausreichend frankiert.
